Praxisanleitung
mit Zeit für Menschlichkeit

Katja ist Praxisanleiterin mit Herz, aber mindestens genauso wichtig wie ihre Pflegeschüler*innen ist es ihr, sich genug Zeit für ihre Klient*innen nehmen zu können. Der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke ermöglicht ihr genau das: Menschlichkeit und Zeit. Für Klient*innen und für Auszubildende.

Neue Ausbildung, neue Herausforderungen

Seit Herbst 2020 sind die drei verschiedenen Ausbildungen zur Alten-, Kinder- und Krankenpflegerin Geschichte – stattdessen wird nun eine generalisierte Ausbildung in der Pflege umgesetzt, die Pflegeschüler*innen auf jede Situation optimal vorbereiten soll. Für unsere Praxisanleiterin Katja war diese Veränderung beachtlich: „Die generalistische Ausbildung ist für Schüler*innen wirklich anstrengend. Ihnen wird viel mehr abverlangt “, meint sie. Dafür bekommen ihre Schüler*innen aber auch einen viel komplexeren Einblick in die Vielfalt der Pflege. 
Mit dem Start in jedes neue Ausbildungsjahr stellen sich Katja und ihre Kolleg*innen wieder ganz neu auf ihre Schützlinge ein. Denn auch sie müssen sich erst mit der neuen Ausbildungsform vertraut machen. „Die Schüler*innen haben je nach Ausbildungsjahr unterschiedliche Wissensstände, und denen müssen wir uns bei der Anleitung natürlich anpassen.“

Die Lust auf Pflege sollte vorhanden sein

Bei der Ausbildung zur Praxisanleitung ist nicht nur das Umsetzen pflegerischer Maßnahmen wichtig, sondern viel mehr auch das zwischenmenschliche Miteinander. Ausgeprägte soziale Kompetenzen, aber auch die Fähigkeit Mitarbeiter*innen zu motivieren, sind essentiell für eine Ausbildung zur Praxisanleitung. Dass die Auszubildenden engagiert sind und selbstinitiative Zeigen, ist Katja dabei sehr wichtig. „Die Motivation und der Grund, aus denen ich diese Ausbildung starte, sind wichtig, um sie bis zum Ende durchzuziehen“, erklärt die 34-Jährige. Sie gebe ihr bestes, um ihre Schüler*innen zu unterstützen. Aber selbst die beste Anleitung kann nicht helfen, wenn hinter dem Berufswunsch Pflegekraft keine Eigeninitiative steckt. Wenn diese Voraussetzung gegeben ist, dann freut sich Katja darauf, ihren Lehrlingen die Arbeitsweisen in der ambulanten Intensivpflege ganz genau zu erklären.

Zeit für die Auszubildenden ist selbstverständlich

Je nach Monat hat Katja mal mehr oder weniger Auszubildende zu betreuen. „Wir Praxisanleiter*innen sprechen uns untereinander natürlich ab. Zwei Auszubildende gehen in die WG 1 und die anderen zwei in die WG 2“. Grundsätzlich müssen Katja und ihre Kolleg*innen 10% Praxisanweisung gewährleisten, da aber natürlich auch sie nicht jeden Tag für alle da sein können, begleiten sie die Auszubildenden mindestens einmal pro Woche. Die restlichen Tage betreut immer eine Fachkraft vor Ort die Schüler*innen.
Zeit gibt es beim HBS immer, versichert Katja „ Ob es die grundlegende Behandlungspflege ist oder ein anderes Lernthema – wir haben die Zeit dafür.“ Das ist leider nicht immer selbstverständlich. In vielen Altenheimen und Kliniken werden die Pflegeschüler*innen schon kurz nach der Einarbeitung als Vollzeitkräfte eingesetzt und laufen früh allein. In den Intensivpflege-WGs des HBS ist das glücklicherweise ganz anders. Katja und ihr Team sind gut organisiert und haben einen klaren Plan für ihre Schützlinge. „Wir haben tägliche Aufträge für die Schüler*innen auf denen z.B. festgelegt ist: Heute habe ich Praxisanleitung bei Katja, gemeinsam machen wir Grund- & Behandlungspflege bei Klient 1.“ An diesen Plan hält sich Katja auch, um den Schüler*innen eine gute Struktur bieten zu können.

Katjas besondere Erfolgsmomente beim HBS

Wenn für ihre Schüler*innen besondere Meilensteine anstehen, fiebert Katja immer mit ihnen mit. Besonders gerne erinnert sie sich an die bestandenen Abschlussprüfungen, die sie selbst begleiten durfte und die mit einer Top Note bestanden wurden. „In solchen Prüfungssituationen sieht man immer, dass sie es wirklich verstanden haben und auch in einer Stresssituation wie einer Prüfung umsetzen können.“ Dieses Erfolgserlebnis ist immer etwas ganz besonderes. „Weil man weiß: Hey, wir haben das gemeinsam erreicht!“

Gemeinsam füreinander

Katja, die selber schon Arbeitserfahrungen in anderen Bereichen wie der Altenpflege sammeln konnte, schätzt die Vorteile des HBS inzwischen sehr. Dazu gehört eben nicht nur die viele Zeit für Klient*innen und Schüler*innen, sondern auch das tolle Team und das große Angebot an Fortbildungen. Die 34-Jährige hörte das erste mal vom HBS bei einer solchen Fortbildung, wo ihr eine Kolleg*in begeistert von uns berichtete. „Sie hat mich quasi angeworben mit dem Argument, dass man hier Zeit hat für die Pflege.“ Noch heute ist das für Katja einer der wichtigsten Punkte bei ihrer Arbeit. „Im Altenheim kamen viele Menschen oft zu kurz. Hier nimmt man sich Zeit für Jeden.“ Außerdem lobt sie abschließend auch noch ihr starkes Team, welches Hand in Hand arbeitet und so das alles überhaupt erst möglich macht.

Du hast Interesse an der Ausbildung bei uns oder möchtest dich zur Praxisanleiter*in weiterbilden? Dann melde dich gerne bei uns!